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Author: Black forces
Grade: 8/10
Album: Blood Rock n Roll & Black Angels

Review: Die schwedische Band KAPTAIN SUN ging 1998 aus der Band CLANDESTINE, welche 1993 als Gothic-Metal-Band startete, hervor. KAPTAIN SUN brachte 2000 die 6Track-EP „Trip to Vortex“ raus und schließlich 2003 mit „Rainbowride“ ihren ersten Full-Length-Silberling. In der Zwischzeit gründeten die vier Schweden ihr eigenes Label METAL BREED RECORDS. Auf diesem Label brachten sie nun ihre zweite Scheibe „Blood, Rock n` Roll & Black Angels“ raus. Im Presseinfo steht etwas von vier durchgeknallten Typen die mit Dir im Auto den Highway runterbrettern. Genauso fühlt sich diese Platte auch an. Zwischen Metal zu METALLICAs „Creeping Death“-Zeiten und klassischen Rockanleihen pendelt die Scheibe sehr unterhaltsam hin und her, sodass nach den ca. 34 Minuten Spielzeit schnell wieder der Play-Knopf gedrückt wird. Treibende Drums, einprägsames Gitarrenspiel und fett gröhlende Vocals. Der Opener „Starmaster“ zieht einen spätestens bei den klassischen Soli in seinen Bann. Dadurch neugierig geworden steigst Du nicht aus der Karre der vier Jungs aus, Du lehnst Dich zurück und genießt. Bei „Thriller“ wird das Tempo noch etwas erhöht und ein schon lange nicht mehr gehörter zweistimmiger Gesang erfreut den Hörer. „Self Destruction“ hat einen erhöhten Metall-Anteil, klasse Song zum Bangen – fette DoubleBass – hätte auch auf der eben schon erwähnten „Creeping Death“ sein können. „Crystallized“ nimmt das Tempo etwas zurück und lässt Shouter Andy etwas mehr Platz, um seine Stimmgewalt und der Rythmussektion das fette Riffing auszuspielen. Der Titeltrack „Blood, Rock n`Roll & Black Angels“ hat ein klassisches Rock n`Roll Riff, welches mit mächtig fetten Klötzen durchgezockt wird. Das anschließende „Evil Demon“ ist mein Lieblingsstück der Scheibe. Ein absolutes Ohrwurm-Riff, angezogenes Tempo, fette Double-Bass und Mr. Wong grölt. In der Mitte wird die beste Bridge und das beste Solo der Platte zelebriert. „Electric Angels“, „Orange Sun“ und „Psychotwins“ kommen nich mehr ganz an die Klasse von „Evil Demon“ heran, runden aber den positiven Eindruck der Scheibe gebührend ab. Irgendwie hat man das in ähnlicher Form schonmal gehört, aber nicht so und auch nicht im Jahr 2005/6. Die Platte sorgt für hervorragende Kurzweile! Auf meinem MP3 sind KAPTAIN SUN witziger Weise direkt vor den Instrumental-Rockern KARMA TO BURN gelandet. Die beiden passen aufgrund ihrer klassischen einprägsamen Gitarrenarbeit hervorragend zusammen. Leute die METALLICA zu „Kill em All“ und „Creeping Death“ Zeiten mögen, sollten sich die Scheibe unbedingt mal reinziehen. Ebenso könnte sie für Fans von DOWN und CORROSION OF CONFORMITY (zu Wiseblood-Zeiten) interessant sein.
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