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| Author: |
Live at Sonic Ballroom, Köln (by Dani Zechel-Heise) |
| Grade: |
- |
| Album: |
Live |
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| Review: |
Und nun gehörte nach einer kleinen Umbaupause die Bühne den Schweden Kaptain Sun.
Ihr Set begann erst einmal mit einem instrumentalen Intro, bevor sie den Anwesenden mit „Starmaster“ ihren ersten Song um die Lauscherchen knallten. Das Video zu diesem Song kann man sich übrigens sowohl auf der Homepage der Band downloaden wie auch auf deren myspace-Seite anschauen. Dies sollte man sich auch geben, da es wirklich sehenswert ist.
Anzumerken ist auf jeden Fall, dass die Songs von Kaptain Sun live auf der Bühne um ein deutliches härter rüber kommen als sie das schon auf CD tun.
Weiterhin hat mich die extreme Spielfreude der Jungs beeindruckt. Egal, wie viele Fans sich noch unmittelbar direkt vor der Bühne befinden, sie ziehen ihre Show durch mit schneidenden Grimassen, coolen Stunts mit ihrer eigenen Spucke ( in die Luft spucken, um es dann mit der Zunge wieder aufzufangen …).
Ich muss echt sagen, dass mich das Drumming von Markus Hamrin verdammt beeindruckt hat. Aber nicht minder beeindruckend waren auch die Gitarrensoli von Andreas Svensson. Die Grimassen vom Mann am Tieftöner Rickard Gustafsson hatten schon etwas Angst einflössendes an sich und zu Frontmann Andy Wong mit seinem Organ muss ich eigentlich nichts mehr sagen: Es macht einfach nur Spass pur, die Jungs auf der Bühne zocken zu sehen! Gerade deshalb, weil man sieht, dass die Jungs auch genau aus diesem Grund da oben auf den Brettern stehen: Weil sie mit Leib und Seele dabei sind.
Ich hatte zuvor schon in der Presseinfo davon gelesen, dass die Jungs live zu den Besten der Besten gehören sollen. Gut, in Presseinfos steht nie etwas wirklich Schlechtes.
Dass die Jungs aber dann eine dermassen geile Show abliefern, hätte ich nun nicht gedacht.
Und dafür, dass die meisten der Anwesenden die Schweden leider nicht kannten, hatten die Jungs das Publikum ziemlich gut in Griff.
Die Jungs spielten bis auf „Orange Sun“ und „Psychotwins“ alle Songs ihres aktuellen Albums.
Des weiteren haben sie auch ihre früheren Alben nicht ausgelassen.
Als besonderen Leckerbissen gab es mit „Talk To The Beast“ und „Cuttings“ gleich zwei brandneue Songs zu hören, die in die gleiche Kerbe schlagen wie die Songs ihres aktuellen Albums.
Allerdings war auch dann nach einer Zugabe leider Schluss. Wenn es nach mir gegangen wäre, hätten die Jungs ihr komplettes Set noch mal von vorne spielen können, so gut hat es mir gefallen.
Aber wie das so im Leben ist …
Mich haben die Schweden mit ihrem Auftritt mehr als beeindruckt, es war ein grossartiger Auftritt!
Setlist Kaptain Sun:
1. Starmaster
2. Thriller
3. Selfdestruction
4. Invisible Dragons
5. Groove Hotel
6. Blood, Rock`N`Roll & Black Angels
7. Electric Angels
8. Talk To The Beast
9. Marmelade Sky
10. Restless Case
11. Cuttings
12. Trip To Vortex
13. Solo –Sabbath Part
14. Rainbowride
15. Evil Demon
16. H.O.D.
17. Crystallized
18. Golden Harvest |
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